Im Gegensatz zu anderen aktuellen Releases, die ebenfalls vollständig kompatibel mit MS-DOS sind, wird Free DOS völlig unentgeltlich ausgegeben. Es basiert auf Pat Villanis Kernel, besitzt eine eigene command.com und besitzt mehr Optionen als das Microsoft-Betriebssystem der ersten Stunde: Neue Hardware wird unterstützt sowie FAT32. Entdeckt die Live-CD eine unformatierte Festplatte, erscheint ein Dialog zur automatischen Initialisierung.
Features im Überblick:
* LBA-Unterstützung für große Datenträger (Keine 512 MB , 2 GB oder 8 GB Beschränkungen, bis 2 TB unterstützt)
* FAT32-Unterstützung
* DOSLFN-Treiber (Lange Dateinamen)
* Benutzerdefiniertes Festlegen der Sprache möglich
* Ultra-DMA-Treiber
* Multibootfähig
* Unterstützung von bis zu vier geräumigen Festplatten
* Lange Dateinamen anzeigen und angeben
* LBA-Festplatten-Cache
* Arbeitsspeicher-Manager
* Treiber für FDCDEX, CD-ROMs und Scrollmäuse
* Energiespar-Einstellungen
* Internationalisierung, Kernel-Unterstützung von country.sys
* Isolinux-Optionen
* Windows-Installation aus FreeDOS heraus
Fazit:
Gewohnt einfach lässt sich das Betriebssystem über die Kommandozeile steuern. Vorteil: Mit kleine Batch-Dateien, die schnell geschrieben sind, kann man viele Arbeitsschritte automatisieren. Prädestiniert ist Free DOS für den Einsatz auf alten Maschinen mit begrenzter Speicherkapazität, DOS-Emulatoren und eingebetteten Systemen. Die Boot-CD enthält nahezu alle Binärdaten und auch ein Hilfesystem.